Steinerne Vögel sind „Eulen-Müllers“Spezialität

Der Sassener Bildhauer Erich Müller fertigt Nachteulen in allen Formen und Variationen-auf Kunsthanderwerker-Märkten der „Renner“

Von unserer Mitarbeiterin

Brigitte Bettscheider

Sassen.“Eulensäule“,“Tierpyramide“und“Eulentrog“lauten die Titel der drei Skulpturen aus Basaltlava,die sich seit Ende November auf dem Vorplatz des Forums befinden.Erich Müller aus Sassen bei Kelberg hat sie geschaffen;es waren seine Beiträge zu der „Kreativität als Hobby“.Die Ausstellung ist mittlerweile zu Ende.Aber mit Zustimmung des Forums Chefs Thomas Räthlein bleiben die Werkstücke  Erich Müllers noch einige Zeit stehen-wegen der arbeitsintensiven Plazierung und wohl auch ,weil sie sich harmonisch in das Bild einfügen.

Müllers Stücke sind beliebte Sammelobjekte

So ist auch bei Passanten der Eindruck entstanden,dass die Basaltkunstwerke vor dem Dauner Gäste und Veranstaltungszentrum als weitere gestalterische Elemente für den Vorplatz erworben wurden.Daheim in Sassen,an der Ecke Brunnenstrasse/Sommergarten9 wimmelt es nur so von Eulen.Sie sind Erich Müllers Markenzeichen,und sie haben ihn schon vor Jahren die Bezeichnung „EulenMüller“verschafft.Als Symbol der Weisheit und als Glücksbringer sind sie mittlerweile zu begehrten Sammelobjekten geworden.“Ein Mann aus Düsseldorf hat 18 Eulen von mir in Haus und Garten „erzählt der Bildhauer.

Überhaupt seien die Steineulen aus der Eifel jahrelang auf Kunsthandwerkermärkten in der nordrheinwestpfälischen Landeshauptstadt der „Renner“gewesen.Auch in der Bonner Rheinaue ,beim Künstler-und Handwerkermarkt in Waldkirch/Schwarzwald und beim Stadtfest im belgischen Eupen fanden Erich Müllers Eulen rasch ihre Freunde.

Basaltlava aus Mayen sowie roter Sandstein aus Kyllburg und gelber Sandstein aus Udelfangen bei Trier sind das Material,aus dem die Eulen ihre Gestalt bekommen.Seit 1989 entstehen die steinernen Nachteulen mit krummen kurzen Schnabel und großen Augen in der Werkstatt in dem ehemaligen landwirtschaftlichen  Anwesen.Damals hatte sich Erich Müller mit der Begegnung mit dem Monrealer Bildhauer Friz Meurer und dessen „Spezialität“-Eulen und Indianerköpfe-inspirieren lassenund sich selbst an die Arbeit gemacht.Etwas vorbelastet war Müller ja,hatte er doch nach dem Besuch der Volksschule in seinem Geburtsort Mannebach eine Goldschmiedelehre in Vallendar absolviert.Sein Vater war Diamantschleifer gewesen.Allerdings hatte Erich Müller schon bald nach der Gesellenprüfung einer ganz anderen Tätigkeit zugewandt.“Um mehr Geld zu verdienen,habe ich jahrelang als Kran-und Lastwagenfahrer gearbeitet“erzählt der heute 46jährige Vater von drei Töchtern.In den ersten fünf Jahren nach 1989 stellte Müller ausschließlich Eulen her und verkaufte sie auf Kunsthandwerkermärkten in ganz Deutschland.Dann entdeckte er den Basalt als Material für Brunnen und Pflanztröge,für Vogelhäuschen und Laternen,und auch die sind begehrt.

Brunnen rüstet der Künstler selbst aus.

Besonderheit der Brunnen sind die noch deutlich erkennbare Findlingsform,Kaskaden und Pflanzbecken.Erich Müller selbst rüstet sie mit einer Umwälzpumpe aus und stellt sie an der gewünschten Stelle in Hof und Garten auf.Und dass sich auch auf den Trögen und Brunnen hin und wieder eine Eule findet,ist eben typisch“Eulen-Müller“.

Und wer sich Erich Müllers Werkstatt einmal anschauen möchte ist willkommen in Sassen,im Sommergarten 9,Telefon 02692/498.